Heute ist Weltfrauentag

Gleichberechtigung ist leider auch heute noch nicht selbstverständlich. Ursprünglich wurden Frauen und Kinder diskriminiert, zur Arbeit gezwungen und ausgebeutet und das in vielen Ländern der Welt.
Es gibt heute leider noch einige Länder, in denen junge Mädchen vernachlässigt und getötet werden. Grund hierfür ist beispielsweise in Indien sehr häufig die Mitgift, den die Familie der Braut dem Bräutigam nach einer Heirat zahlen muss. Diese übersteigt oftmals ein Jahresgehalt einer dort lebenden Familie. Die jungen Mädchen werden häufig zwangsverheiratet, was sich einige Familien nicht leisten können und in der Not ihren weiblichen Nachwuchs umbringen.

Quelle: aboutpixel.de / Augenblicke4 © peter3

In Indien werden nach Angaben von amnesty international jährlich 7 000 Mädchen schon kurz nach der Geburt umgebracht und die Dunkelziffer ist schätzungsweise drei- bis viermal höher.

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Hoffen wir, dass sich das irgendwann einmal bessern wird. 🙁

Der Weltfrauentag geht auf den 08.03.1908 zurück. In New York begannen Arbeiterinnen der Firma „Cotton“ zu streiken und forderten bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Folge war, dass die Frauen in die Fabriken eingeschlossen wurden.

Übrigens sind in Deutschland Frauen und Männer laut Grundgesetz gleichberechtigt.

Grundgesetz Artikel 3:

  1. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
  2. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
  3. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel, denn in der Realität werden Frauen leider immer noch benachteiligt, wenn es um die Besetzung verschiedener Stellen geht. Auch Kleinigkeiten, wie die Tatsache, dass Frauen beim Frisör in der Regel für den gleichen Haarschnitt, wie ihn ein Mann sich machen lässt, deutlich mehr bezahlen müssen, ist nicht gerechtfertigt.


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Matthias Hielscher

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