TonUINO #7: Erste Erfahrungen

Die beiden Gehäuse sind nun mit dem Innenleben gefüllt. Dieses ist im Folgenden nochmals dargestellt.

Durch die integrierte Sprachausgabe ist die Steuerung intuitiv. Das Anlernen der RFID-Karten funktioniert problemlos und ein Administrationsmenü ist ebenfalls vorhanden. Damit lassen sich weitere Einstellungen vornehmen. Neben der Anpassung der Initial- und Maximal-Lautstärke gibt es diverse Modi.
Beispielsweise kann eine RFID-Karte erstellt werden, um den TonUINO zu sperren. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn sich 2 Geschwister über ein Hörspiel uneinig sind und abwechselnd ihr Wunsch-Hörspiel auf die Box legen. Dadurch wird das laufende Hörspiel abgebrochen und ein neues gestartet.

Wenn dann der Papa mit einer „Admin-Karte“ kommt, wird das laufende Umschalten verhindert. 😎 Das sind wirklich tolle Features, die Thorsten Voß hier implementiert hat.

Wir alle sind sehr positiv angetan vom TonUINO! 👍

Folgende Kleinigkeiten gilt es in meinem Fall noch zu optimieren:

  • Möglichkeit, neben einer Powerbank eine externe Spannungsversorgung zu nutzen.
    Ideal wäre eine USB-Buchse an der Außenseite des Gehäuses, durch die eine integrierte Powerbank parallel zur Wiedergabe geladen wird.
  • Integration eines Ein-/Ausschalters mit sparsamer LED
  • Die Zugänglichkeit der MicroSD-Karte ist nicht optimal. Der DFPlayer Mini unterstützt ebenfalls USB-Sticks, sofern man die vorhandenen USB-Pins nutzt. Allerdings steigt dadurch der Stromverbrauch etwas.

Als Firmware nutze ich den sog. Developer-Branch in Version 2.1. Dabei handelt es sich um eine in der Entwicklung befindliche Version, die Fehler enthalten kann.
Der „Vor“-Taster hat bei beiden TonUINOs zurzeit keine Funktion. Der Arduino Nano erkennt den Zustand des Tasters jedoch korrekt.
Der „Zurück“-Taster sorgt aktuell nur dafür, dass der aktuell abgespielte Titel von vorn beginnt. AUch das Verhalten kommt mir etwas seltsam vor.

Hier werde mich mich in den Quelltext einlesen und schauen, woran das liegen könnte.

Das Projekt „TonUINO“ kann ich auf alle Fälle empfehlen! Etwas Geschick im Umgang mit einem Lötkolben sollte vorhanden sein.

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