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Apr
27

Der erste Heli-Crash :-(

Gestern war es leider so weit. Ich habe meinen Heli geerdet. \:\(

Dass der Absturz so früh schon kommt, hätte ich nicht gedacht und was mich richtig ärgert ist, dass es nicht direkt an der fehlenden Flugerfahrung lag. Mein Heli-Kollege stellte an seinem Sender die Trimmung ein, sodass der Heli bei ihm sauber schwebte ohne sich stark in eine Richtung zu neigen.
Ich übernahm die Trimmwerte in meinen Sender und hatte zwei Werte nicht bzw. falsch übernommen. Somit machte der Heli in der Luft alles, nur nicht das, was ich erwartete. Diese Situation in Verbindung mit einer kräftigeren Winböe lies den Heli mit der rechten Seite aus mehreren Metern Höhe in den Acker stürzen.
Diesen dumpfen Aufschlag vergesse ich so schnell nicht wieder.

Ich hatte Glück im Unglück, denn viel ist nicht kaputt gegangen. Die Hauptrotorblätter mussten natürlich daran glauben und die Paddelstange (dieser "Minirotor") ebenfalls. Doch die gehen bei einer Bruchladung fast immer kaputt.
Da ich Hauptrotorblätter aus Holz verwendete, sind diese beim Bodenkontakt recht schnell auseinander gebrochen. Der drehende Rotor konnte somit nicht allzu großen Schaden anrichten. Selbst das Hauptzahnrad ist noch in Ordnung. Das hätte sicher nicht mehr alle Zähne, wenn sich das Motorritzel weiter gedreht hätte. Die Madenschraube, mit der das Ritzel an der Motorwelle befestigt war, hatte ich jedoch nicht sehr fest angezogen, weshalb sie bei der großen Belastung für ein Durchrutschen des Ritzels sorgte.
Die Elektronik funktioniert noch problemlos, auch der Akku weißt keine Beschädigungen auf. Sogar die 4 Servogetriebe sind unbeschädigt. Das komplette Heck scheint sogar keinerlei Beschädigungen aufzuweisen.
Die Ersatzteile habe ich vorhin schon bestellt und sollten Ende der Woche bei mir sein.

Ich hatte den Datenlogger mitlaufen und es ist deutlich zu sehen, wann der Heli aufschlug. Durch das abrupte Blockieren des Rotors und somit kurzzeitig des Motors stieg der Stromfluss (rote Kurve) schlagartig auf über 34 A an! Das ist schon fast grenzwertig für die Komponenten, aber für die kurze Zeit unkritisch.

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Kommentare

  • freak4fun
    27.04.2009, 13:57
  • Glück im Unglück so zu sagen. Der Fehler ist auf menschliches Versagen bei der Servicecrew zu suchen. Den Piloten trifft keine Schuld. \;\) Aber es ist auch höhere Gewalt im Spiel.
    Ich würd mal sagen du bist mit einem blauen Auge davon gekommen, hast also dein Lehrgeld bezhalt. Dann wieder rauf "aufs Pferd" und ab die Post. \:D
  • Matze
    (registriert)
    27.04.2009, 14:00
  • Hehe stimmt.
    Natürlich steigt die Angst vorm nächsten Start, was nicht ganz so vorteilhaft ist. Aber dafür gibt's bereits eine Lösung. Ich schreibe gleich nochmal einen Eintrag dazu.

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