http://matthias-hielscher.de/blog/466/Online-Bewerbungstraining_fuer_Akademiker.html
Jan
10

Online-Bewerbungstraining für Akademiker

Über die Tageszeitung bin ich auf ein Online-Bewerbungstraining für Akademiker aufmerksam geworden. Meiner Meinung nach sind einige der Inhalte jedoch auch für Nicht-Akademiker gut geeignet. Darunter Tipps zur schriftlichen Bewerbung oder zum Bewerbungsgespräch.

Bei diesem Training handelt es sich um einen Online-Kurs der Bundesagentur für Arbeit (BA). Ich hatte schon mit einem überflüssigen Kurs gerechnet, da ich die Programme der BA zur Entscheidungsfindung der Berufswahl für den größten Quatsch überhaupt halte. Mir wurden damals 2 Berufe empfohlen: Besenmacher und Leuchtstoffröhrenglasbläser. Nun bin ich (fast) Ingenieur. Aber das nur am Rande.

Vom Bewerbungstraining bin ich positiv überrascht. Es ist sehr informativ und gut aufgemacht. Mithilfe einer Audioausgabe, Videos, Diagrammen und Texten werden die wichtigsten Informationen aus den folgenden 5 Kategorien übermittelt:
  • Orientierung - Selbst-Check
  • Orientierung - Recherche
  • Bewerbung - Die schriftliche Bewerbung
  • Bewerbung - Das Bewerbungsgespräch
  • Bewerbung - Assessment Center

Unterstützt werden die Inhalte durch interaktive Tests. Gezeigte Bewerbungsgespräche können bewertet werden und man erhält eine Rückmeldung, ob die eigenen Antworten richtig sind. Wer den Kurs aufmerksam durcharbeitet, benötigt dafür mehrere Stunden. Doch ich finde, es lohnt sich, auch dann, wenn einen nur eine bestimmte Kategorie interessiert (bsp. die schriftliche Bewerbung).
Um zu zeigen, dass die vermittelten Inhalte verstanden wurden, gibt es am Ende jeder Kategorie einen Test. Ein bestandener Test wird mit einem Online-Zertifikat belohnt.
Das Zertifikat bestätigt einem selbst, dass man weiß, worauf es ankommt. Das ist vermutlich auch der einzige Sinn der Zertifikate. Sonst interessieren die wohl keinen.
Ich habe mir die 5 Zertifikate zum Spaß mal erstellen lassen. \;\) Es sollte jedoch nicht das Ziel sein, die Zertifikate zu bekommen, denn einige schafft man auch ohne die Bearbeitung des Kurses, alleine durch den gesunden Menschenverstand.
Meine Zertifikate sind im Folgenden aufgelistet, falls es jemanden interessieren sollte. \:stupid\:

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Kommentare

  • DenSchub
    10.01.2010, 15:03
  • Huhu Matze,

    danke für die Info.
    Die Zertifikate bringen mir als Schüler zwar nichts, aber ich werd es mir dennoch mal anschauen.

    Grüße,
    Dennis
  • freak4fun
    10.01.2010, 15:59
  • Woohoo! Sieht toll aus. Mit den Dingern kannst du dich nun als Chef bewerben.
  • Matze
    (registriert)
    10.01.2010, 16:00
  • In einer Bewerbung für eine Stelle angeben, dass man Zertifikate besitzt, die bescheinigen, dass man eine Bewerbung schreiben kann? Das braucht doch kein Mensch. \:mrgreen\:
  • DenSchub
    10.01.2010, 16:37
  • Matze
    In einer Bewerbung für eine Stelle angeben, dass man Zertifikate besitzt, die bescheinigen, dass man eine Bewerbung schreiben kann?

    Darum gehts doch gar nicht. Grad "Selbstanalyse" und "Recherche" könnte ja auch nichts mit der Bewerbung zu tun haben, z.B. "Wie finde ich heraus, wie ich XYZ löse", oder so etwas.
  • Matze
    (registriert)
    10.01.2010, 16:42
  • Stimmt, dem Zertifikat nach klingt das ganz gut, aber Selbstanalyse ist nichts anderes, als dass du deine Stärken, Schwächen u.ä. zusammenträgst. Das benötigst du sowieso spätestens im Bewerbungsgespräch.
    Und das Zertifikat für das Modul "Recherche" sagt nicht, dass du Recherchieren kannst. Es wird einem lediglich erläutert, wie der Arbeitsmarkt aussieht und dass man sich mit längeren Praktika weiterbilden kann etc. \;\)
  • DenSchub
    10.01.2010, 16:44
  • Ok, bei der "Recherche" ist das wirklich ungünstig formuliert.

    Aber ich denke nicht, das jeder Chef hingeht und nach schaut, was diese Zertifikate zu bedeuten haben.

    Versuchen will ichs dennoch nicht \:D
  • Matze
    (registriert)
    10.01.2010, 16:45
  • Ich würde diese Zertifikate auch nicht bei Bewerbungen mitschicken und sehe sie eher als persönliche Bestätigung an.

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