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Dez
19

Kopiergeräte werden auch immer komplizierter

Ein Kommilitone und ich mussten uns einige doppelt bedruckte Seiten kopieren. Im ersten Kopierraum leuchteten an beiden Schwarz-Weiß-Kopierern aufgrund Papierstaus rote Lämpchen. Also gingen wir in den nächsten Raum, in dem beide Geräte betriebsbereit waren. Wir legten den doppelseitig zu kopierenden Papierstapel in das entsprechende Fach und der Kopierer fing nach Einlegen des Studentenausweises und Eingabe der PIN auch gleich an, die DIN A4-Seiten auf A3-Papier zu drucken. Huch, auf A3? Schnell war der Vorgang abbgebrochen, irgendwas stimmt da nicht.
Wir stellen dann fest, dass wir das Papier falsch eingelegt hatten und der Kopierer das Format somit falsch erkannt hatte. \:lol\: Tja, sowas kann ja mal passieren.
Das Problem war jedoch, dass wir den Papierstapel genau dann entfernten, als der Kopierer gerade die Rückseite des zweiten Blattes einscannen wollte. Die erste Seite war also bereits auf A3 bedruckt und befand sich noch im Gerät. Gleich darauf leuchtete und piepte dieses mit der Meldung, im Duplexer sei Papierstau.
Na toll. \:wall\: Nach dem Öffnen sämtlicher Klappen und dem genauen Betrachten der ganzen Schlitze fanden wir auch endlich das A3-Blatt, das bereit war, auf der zweiten Seite bedruckt zu werden.
Also raus damit. Nachdem der Kopierer wieder funktionsbereit war, legten wir den zu kopierenden Papierstapel erneut ein und wählten die verschiedenen Kopieroptionen (automatische Formaterkennung, beidseitiger Druck, Anzahl der Kopien).
Dann endlich funktionierte das - zu meinem Erstaunen - einwandfrei. Schon praktisch, dass man dort doppelseitig kopieren kann, wenn alles dementsprechend einstellt ist. *g*

Der ganze Vorgang vom Suchen eines funktionierenden Kopierers bis zum zweimaligen Kopieren der Zettel dauerte lediglich rund 25 Minuten. \:mrgreen\:

Man muss also unter Umständen Zeit mitbringen, wenn man zum ersten Mal vollautomatisch kopieren lassen möchte.

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Kommentare

  • Daniel
    19.12.2007, 21:40
  • Ich hatte schon immer den Eindruck, das ist ein Gesetz: Die Fähigkeit einer Person, "einfache" technische Geräte (Kopierer, VCR, Mikrowelle, Staubsauger, ...) zu bedienen ist indirekt proportional zur mathematischen/technischen Ausrichtung des Berufs/der Ausbildung dieser Person.

    Das wurde hiermit mal wieder bestätigt.

    Schön, dass du mal wieder was geschrieben hast.
  • Matze
    (registriert)
    19.12.2007, 21:55
  • "indirekt proportional"? Meinst du "umgekehrt proportional"? Also je technischer das Studium, desto weniger können die Studenten technische Geräte bedienen? \:shock\: Wenn ja, dann ist das definitiv ganz selten so. \:mrgreen\:

    Ich komme zur Zeit leider wenig zum Bloggen, da ich aufgrund des Studiums sehr eingespannt bin. Ab Freitag habe ich dann 2 Wochen frei und denke, dass ich trotz der ganzen Lernerei manches bloggen werde.

    Nachtrag: Ah ich sehe gerade, "indirekt proportional" kann man auch sagen. Wieder was gelernt.
  • vlees91
    19.12.2007, 22:55
  • Und du studierst Mechatronik in der Spezialisierung Automatisierungstechnik (ACHTUNG: SCHERZ...; koennte man jetzt provozierend auffassen...)?
  • Matze
    (registriert)
    20.12.2007, 06:38
  • hehe, genau der Gedanke kam mir auch, als wir dort standen. \:mrgreen\:
    Aber die Geräte werden auch immer komplizierter, wenn ich daran denke, wie oft ich an den Fahrkartenautomaten der Bahn gefragt wurde, ob ich weiß, wie man eine Fahrkarte wählt.
  • Alex
    23.12.2007, 12:20
  • Da bin ich froh, dass ich an der Uni schnell gelernt habe mit Kopierern umzugehen^^
  • Matze
    (registriert)
    23.12.2007, 13:42
  • So langsam kenne ich mich mit den Geräten auch aus und die roten Lämpchen schrecken mich auch nicht mehr ab. \;\)

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