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Okt
31

Schwerpunktwahl

Das Mechatronik-Studium an der Hochschule Esslingen ist in mehrere Fachrichtungen unterteilt, die wie folgt aussehen:

Mechatronik

- Automatisierungstechnik (ATB)
- Komponenten der Automatisierungstechnik
- Software, Feldbusse und Netze
- Elektrotechnik (ETB)
- Feinwerktechnik (FMB)

Bei der Immatrikulierung war es erforderlich, die Fachrichtung (ATB, ETB, FMB) zu wählen, doch bis zum Ende des 2. Semesters war es möglich, diese zu wechseln, da bis zu dem Zeitpunkt alle Vorlesungen identisch waren. Ich bin weiterhin bei meiner Entscheidung geblieben, die ich zu Beginn getroffen habe, und höre nun die Vorlesungen der Automatisierungstechnik.
In dieser Fachrichtung muss ich jetzt, zu Beginn des 3. Semesters, einen Schwerpunkt wählen. Zur Auswahl stehen die "Komponenten der Automatisierungstechnik" und "Software, Feldbusse und Netze".

Die Themen dieser 2 Schwerpunkte sind folgende:

Komponenten der Automatisierungstechnik

4. Semester
Konstruktionselemente, Getriebe und Entwurf
Betriebssysteme und Fertigungsorganisation

6. Semester
Fluidische Aktoren und Strömungslehre
Antriebssysteme, Motion Control und Robotik


Software, Feldbusse und Netze

4. Semester
Netzwerke
Betriebssysteme und Bildverarbeitung

6. Semester
Web-Technologien und Echtzeit-Betriebssysteme
Software-Engineering2

Wenn ich euch nun raten lassen würde, welchen Schwerpunkt ich gewählt habe, dann würden vermutlich fast alle, die mich kennen, daneben liegen. Auch wenn ich bereits einiges aus dem Software-Bereich kenne und mir das Lernen in diesem Thema nicht allzu schwer fällt, habe ich mich für die Komponenten der Automatisierungstechnik entschieden.
Die Vorlesungen stelle ich mir zwar anspruchsvoller vor und mir ist auch bewusst, dass die Abschlussnote daher ein wenig darunter leiden könnte (das wird sich zeigen), dennoch möchte ich mehr über diesen Bereich erfahren. Die Hochschule besitzt eine tolle Labore, die ich wahrnehmen möchte und diese möchte ich nicht unbedingt vor dem Computer mit Programmieren und ähnlichem verbringen, wie es im Software-Schwerpunkt wohl meist der Fall sein wird. Denn programmieren kann ich genauso gut zu Hause, was ich auch hobbymäßig weiterhin machen werde (meist bastel ich an der Website herum, wenn ich Zeit und Lust habe).

Die Entscheidung ist getroffen und im 4. Semester werde ich sehen, ob's die richtige war. \;\)

Die Wahl des Schwerpunkts ist übrigens nicht berufsentscheidend, da der Schwerpunkt nur 20 von den 155 Credits des gesamten Studiums ausmacht. Dennoch ist es natürlich sinnvoll, sich für den zu entscheiden, in dem man später ach tätig sein möchte, um gewisse Vorkenntnisse zu haben, denke ich.

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Kommentare

  • Daniel
    31.10.2007, 21:30
  • Software Engineering != Daheim-Gefrickel \;\-\)

    Aber stimmt schon, was nehmen was man eben noch net kennt hat schon seinen Reiz.
  • Matze
    (registriert)
    31.10.2007, 21:45
  • Dass es kein "Geheim-Gefrickel" ist, stimmt schon, doch wir haben momentan Software Engineering I und da lernen wir gerade die objektorientierte Programmierung (und das zugehörige Denken natürlich). Das kann ich eben alles schon. Wie das bei Software Engineering II aussieht, weiß ich nicht, aber da es ein Mechatronik-Studium ist, denke ich nicht, dass die Softwareplanung sehr vertieft behandelt wird. Mehr als im ersten Semester eines Softwaretechnik-Studiums behandelt man vermutlich nicht. \;\)

    Und du hast recht, wenn ich schon die Möglichkeit habe, einiges mitzunehmen, was neu für mich ist, dann mache ich das auch, wobei ich mir zu Beginn nicht sicher war, welchen Schwerpunkt ich nun wählen soll.

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