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Sep
28

Motorboot I + II

Da uns der Wind heute alleine gelassen hat, wurde mit dem Motorboot gefahren anstatt zu Segeln. Zu Beginn fuhren wir mit dem Lehrer, nach rund 2 Stunden war ich dann alleine mit einer jungen Frau unterwegs. \:stupid\:

Das Lustige ist, dass wir beide genau die gleichen Hauptprobleme haben: Beim Anlegen hakt es manchmal und man befindet sich entweder auf der Höhe an, auf der man anlegen möchte, doch einen halben Meter vom Ufer weg oder man liegt perfekt am Ufer, doch entweder ein klein wenig zu weit hinten oder zu weit vorne. Manchmal klappt's jedoch auch ganz gut.
Das andere Problem haben wir beim Mann-Über-Bord-Manöver. Man schmeißt eine Boje aus dem Boot, kurvt nach bestimmten Regeln außen herum und holt diese Boje wieder herein. Nur ist das Hereinholen teilweise nicht ganz so einfach, da die Boje rund einen Meter von der Steuerbordseite entfernt im Wasser schwimmt. Jedoch wäre es im Ernstfall so natürlich besser, als würde man einen überfahren. *g* Doch mit ein wenig Übung klappt das dann sicher irgendwann.

Als wir uns am Abend ans Anlegen machen wollten, stellten wir fest, dass sich der Vorwärtsgang nicht mehr einlegen lässt. Der Rückwärtsgang ging jedoch einwandfrei. Da ein anderes Motorboot der Yachtschule Kurs auf uns hielt, standen wir auf und baten um Hilfe. Uns wurde gesagt, dass wohl der Kupplungszug gerissen sei, was dann auch der Fall war, wie sich bei der Überprüfung am Steg dann herausstellte.
Ich musste dann am Außenborder direkt mit einen Hebel die Gänge einlegen bzw. den Leerlauf. Das hat dann auch ganz gut geklappt.
Und nein, dies ist nicht deshalb passiert, weil sich zwei Anfänger im Boot befunden haben. \:mrgreen\: Der Kupplungszug ist einfach ein Verschleißteil.

Es war eine nette Erfahrung, denn dann wird einem erst bewusst, wieso man langsam am am Steg anlegen sollte. Fährt man schnell und reißt dann der Kupplungszug, dann ist das Schiff vermutlich nicht mehr fahrtüchtig.

Erstaunlich ist auch, dass beim Anlegen an der Pier (diese ist aus Metall, vermutlich Stahl) der Schiffskompass um rund 180 Grad seine Richtung ändert. Steht der Bug in Richtung Osten, zeigt der Kompass Westen an. Dass die Pier so große Auswirkungen auf einen Kompass haben kann, hätte ich nicht gedacht.


Morgen soll es jedoch laut Wetterbericht wärmer und auch windiger werden. Mal sehen, ob's stimmt und ich dann zum Segeln komme.

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