http://matthias-hielscher.de/blog/190/Ueberwachungssoftware_fuer_VoIP.html
Okt
08

Überwachungssoftware für VoIP

Ein schweizer Sicherheitsunternehmen hat nun eine Software entwickelt, mit der es möglich sein soll, Voice-Over-IP-Gespräche abzuhören. Bei gerichtlichem Beschluss soll der Provider (Telekom, 1&1, ...) in der Lage sein, die Software unauffällig auf den zu überwachenden PC zu schleusen, auf dem die Software ihre Arbeit aufnimmt. VoIP-Gespräche sollen aufgezeichnet und in kleinen Paketen den PC verlassen. Auch soll es möglich sein, ein Mikrofon, das in viele Notebooks eingebaut ist, zu aktivieren und Gespräche darüber aufzuzeichnen zur Raumüberwachung. Eine angeschlossene Webcam ließe sich auch aktivieren, doch aufgrund LEDs an vielen Webcams, die jegliche Aktivität signalisieren, könnte dies schwierig werden.
Firewalls stellen kein Problem für das Überwachungprogramm dar, so die Sicherheitsfirma.

EIne ausführlichere Version findet Ihr auf heise.de.

Wie das mit der Firewall allerdings funktionieren soll, kann ich mir nicht vorstellen. Und viele sind generell mit dem Benutzeraccount eingeloggt, der eingeschränkte Rechte besitzt, was auch ein Problem darstellen könnte. \:gruebel\:

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Kommentare

  • Florian Volk
    09.10.2006, 14:24
  • Mhhm, hört sich ja nicht so toll an. Das Versenden der aufgezeichneten Datenpakete wird vermutlich so ähnlich funktionieren wie in der c't 17/2006 "Der Lochtrick - Wie Skype & Co Firewalls umgehen" beschrieben.

    Was ich mir jedoch sehr viel weniger vorstellen kann, ist das Verfahren, mit dem die ISPs die Software auf Zielrechnern installieren sollen. Mein Rechner z.B. ist garnicht direkt ans Netz angeschlossen und wie die in den Router eindringen und ihn auch noch manipulieren wollen, sodass eine Software auf meinem PC "dahinter" installiert wird, ist mir absolut unklar.

    Wenn die Software per "Update für die Einwahl-Software" eingespielt werden soll, ist der Kreis der zu Infiltrierenden doch deutlich eingeschränkt, da vor allem fortgeschrittene User auf Dinge wie AOL x.y oder die T-Online-Software verzichten.

    Viele Grüße

    Florian
  • Matze
    (registriert)
    09.10.2006, 15:50
  • Ich gehe beispielsweise ohne Anbietersoftware ins Internet, also das kann ich mir daher nicht vorstellen und erklären kann ich mir das Ganze auch nicht.
  • Daniel
    09.10.2006, 18:10
  • Wie das auf meinen Mac kommen soll, ist mir auch raetselhaft. Aber waere nicht die erste "kurz vor dem Release stehende" Vaporware.

    Wie das Ding uebrigens ziemlich sicher ruckzuck von AV-Software erkannt werden wird als Malware ...

    Erzaehl mal was von FH \:\)
  • Daniel G
    10.11.2006, 17:50
  • *hervorkram*

    >Wie das mit der Firewall allerdings funktionieren soll, kann ich mir nicht >vorstellen.

    Och, da gibt's Möglichkeiten, wie Florian Volk schon erwähnt hat. Skype kann's ja auch schon von Haus aus... \:wink\:

    >Und viele sind generell mit dem Benutzeraccount eingeloggt, der >eingeschränkte Rechte besitzt, was auch ein Problem darstellen könnte.

    Ähm... Woher nimmst du diese Info... ?
  • Matze
    (registriert)
    10.11.2006, 22:12
  • Welche?

    Dass viele mit eingeschränkten Rechten ins Internet gehen? Das machen die, die vor Viren & Co. einigermaßen sicher sein wollen ...

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